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Die richtige Ernährung bei Hämorrhoiden

Von Hämorrhoiden sind viele Menschen betroffen, aber die Wenigsten sprechen darüber. Dies ist ein Tabuthema, welches oft sogar beim Arzt erst dann erzählt wird, wenn der Leidensdruck groß ist. Erst dann, wenn der Schmerz stärker ist als das Schamgefühl, wird ein Proktologe aufgesucht. Die Hämorrhoiden werden dann verödet oder entfernt, je nachdem wie stark ausgeprägt das Krankheitsbild ist.

Welche Nahrung bei Hämorrhoiden?

Gesunde Ernährung bei HämorrhoidalleidenHämorrhoiden vorbeugen und bei Erkrankung richtig essen, ist eigentlich ganz einfach. Das Wichtigste ist, eine mögliche Verstopfung zu vermeiden. Ballaststoffreiche Kost, die dafür sorgt, dass der Stuhlgang regelmäßig und gut geformt den Darm verlassen kann, ist wichtig.

Ballaststoffe quellen im Darm auf und sorgen dafür, dass der Nahrungsbrei weiter befördert wird. Schon 30 Gramm an Ballaststoffen helfen, die Verdauung in die richtigen Bahnen zu lenken. Vollkornprodukte und frisches Obst und Gemüse helfen dabei, die Verdauung anzuregen. Die ballaststoffreiche Kost sollte etwa zur Hälfte aus Getreideprodukten stammen da diese eine überaus gute Wirkung auf eine gute Verdauung haben.
Die Aufnahme von Lipiden (Fetten) sollte nach Möglichkeit reduziert werden, da diese den Stuhl hart werden lassen.

Was sollte auf dem Speiseplan stehen?

Salate sind sowohl als Beigabe zu einer Hauptmahlzeit als auch als eigene Hauptmahlzeit bestens geeignet und liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sie mögen keinen Salat? Suchen Sie einmal im Internet oder in Kochbüchern danach und Sie werden überrascht sein, wie viele Variationen an Salaten es gibt.

Vollkornbrot und Müsli können gut in den Tagesablauf integriert werden, dabei ist es unerheblich was am Morgen und was am Abend gegessen wird. Milch, Buttermilch Joghurt und Käse sind ebenfalls wohltuend für den Darm und sollten großzügig in den Speiseplan integriert werden. Brokkoli, Hülsenfrüchte und Spinat können Sie genauso wie Mandeln, Hafer und Lauch in Ihre Mahlzeiten aufnehmen und somit gleichzeitig Hämorrhoiden vorbeugen als auch im akuten Zustand richtig essen.

Was Sie nicht essen sollten

Welche Nahrung bei Hämorrhoiden eher nachteilig wirkt, erfahren Sie jetzt. Die Schleimhaut am After und auch die Darmschleimhaut sollten möglichst wenig gereizt werden. Scharfe Gewürze wie Chili oder Curry sollten deswegen weitestgehend vermieden werden. Auch Kaffee, Zigaretten und Süßigkeiten sollten auf dem Speiseplan nur in sehr geringem Maße vorkommen. Ebenso sollte der Genuss von Alkohol auf ein Minimum reduziert werden und allgemein blähende Produkte gar nicht gegessen werden.

Bitte nehmen Sie kein Abführmittel aus der Apotheke ein, sondern versuchen mit Leinsamen, Trockenpflaumen oder Kleie, den Stuhl wieder weicher zu bekommen.

Hämorrhoiden können jeden treffen, egal ob Männer oder Frauen. Dem unangenehmen Leiden kann man vorbeugen mit einer entsprechenden Hämorrhoiden Ernährung und insgesamt mit einer gesunden Lebensweise. Hämorrhoiden sind oftmals eine Folge einer zu langsamen Verdauung. Bei Darmträgheit wird oft auf der Toilette zu viel und zu fest gedrückt, was Hämorrhoiden begünstigen kann. Eine Reduzierung von Weißmehlprodukten, Fett und tierischen Produkten sind schon mal grundsätzliche Dinge, die auf jeden Fall hilfreich sind. Die Ernährung sollte ballaststoffreich sein, also aus Vollkornprodukten, viel frischem Obst, knackigem Gemüse und Salat besteht.

  • Lebensmittel, wie
  • Sauerkraut,
  • Dickmilch,
  • Naturjoghurt,
  • Trockenobst
  • und Apfelsaft,

fördern die Verdauung und können Ihre Beschwerden bei Hämorrhoiden eindämmen.

Darauf sollte ebenfalls verzichtet werden:

Verschiedene Umstände und Lebensmittel begünstigen Hämorrhoiden. Zu wenig Bewegung, Übergewicht oder auch eine Schwangerschaft zählen beispielsweise dazu. Säure bildende Lebensmittel, wie Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Fruchtsäfte, Limonade, Cola oder Getränke mit viel Kohlensäure sind nicht ratsam. Sie wirken sich nicht nur schlecht auf die Verdauung und die Bildung von Hämorrhoiden aus, sondern auch auf den gesamten Organismus. Zu den Lebensmitteln, die vermieden werden sollten, gehören auch Fleisch, Milchprodukte, Eier, Wurst, Zucker, Fertiggerichte, Pommes frites, Chips und Süßigkeiten. Eine ballaststoffarme Ernährung ist zu vermeiden.

Auch der Genuss von Zigaretten und Alkohol kann sich negativ auswirken und die Entstehung von Hämorrhoiden begünstigen.

So sieht gesunde Hämorrhoiden Ernährung aus

Eine ballaststoffreiche Ernährung bei Hämorrhoiden hilft dabei, den Darmdurchgang zu regulieren und damit einerseits den Blutfluss zu erhöhen und andererseits der Schwächung des Bindegewebes vorzubeugen. Am besten eignen sich dabei unlösliche Ballaststoffe, die eine große Menge an Wasser aufnehmen können. Damit wird das Stuhlvolumen erhöht und gleichzeitig der Stuhlgang weicher, wodurch die Darmentleerung erleichtert wird.

So können Verstopfung und Hämorrhoiden vorgebeugt werden. Eine gesunde Ernährung bei Hämorrhoiden enthält daher viel Kleie, die sowohl die Darmtätigkeit verbessert als auch ein Sättigungsgefühl auslöst. Flohsamen oder auch Psyllium dehnt sich bei Kontakt mit Wasser auf das 25-fache aus. Es erweicht den Stuhlgang und beugt Verstopfung vor. Außerdem trägt Psyllium zur Stärkung des Immunsystems bei. Da es normalisierend auf die Darmtätigkeit wirkt, hilft es bei Durchfall und auch bei Hämorrhoiden oder Analfissuren. Eine entsprechende Hämorrhoiden Ernährung mit viel Gemüse, Salat und Früchten sowie wenig tierischen Produkten hilft nicht nur gegen Hämorrhoiden, sondern auch gegen viele andere ernährungsbedingte Erkrankungen und Übergewicht.

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