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Wie entstehen Hämorrhoiden? Häufige Ursachen

Neben einer eventuell vorhanden genetischen Veranlagung (anlagebedingte Bindegewebsschwäche mit einer Neigung zu Krampfadern) sind die Hauptursachen für Hämorrhoiden:

  • Ballaststoffarme und Flüssigkeitsarme Ernährung

Ballaststoffreiche ErnährungBallaststoffe sind sehr wichtige Bestandteile unserer Ernährung. Deswegen sollten wir bei der Frage, „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ eigentlich die Frage stellen ob wir genug Ballaststoffe zu uns nehmen. Denn ist dies nicht der Fall ist das Risiko an Hämorrhoiden zu erkranken erhöht. Gerade Menschen die überwiegend von folgenden Nahrungskategorien Gebrauch machen haben eine hohe Gefahr an einer Ballaststoffarmen Ernährung zu leiden: Getreide (darunter fällt z.b. Toast, Zwieback, etc), Gemüse (Karotten, Kartoffeln ohne Schale), Fleisch, Milchprodukte, Fisch und Eier, Süßigkeiten (Kuchen, Pudding, etc.) und Obst wie zum Beispiel Erdbeeren.

Hämorrhoiden entstehen bei zu wenig Flüßigkeit

Des Weiteren ist bei der Frage „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ auch zu beachten dass diese verstärkt auftreten wenn Mann oder Frau nicht genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bekommt der Körper nämlich zu wenig Flüssigkeit ist die Folge das der Stuhl hart und unbeweglich wird. Bleibt der Brei der Nahrung zu lange im Darminneren ist es sehr üblich das dem Darm noch mehr Wasser entzogen wird. Dadurch wird der Inhalt des Darms noch zäher, aufgrund dessen muss beim Stuhlgang noch stärker gepresst werden. Dies wiederum führt dazu dass die Blutgefäße im Enddarm überdehnt werden und das Hämorrhoidalgeflecht vergrößert wird. Daraus resultiert: Überdehnt sich das Adergeflecht des Öfteren, bilden sich im Enddarm und After Aussacken.

 

  • eine chronische Verstopfung  (Obstipation)

Chronische Verstopfungen sind bei dem Gedankengang „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ auch nicht außer Acht zu lassen. Schließlich führt das verstärkte Pressen während des Stuhlgangs dazu dass sich das Blut in den Hämorrhoiden anstaut und sich dadurch vergrößert. Im Grunde genommen gibt es zwei Formen an chronischer Versopfung. Die erste Art kommt zustande da, der Dickdarm den Nahrungsbrei langsamer als normal transportiert. Verantwortlich dafür sind oft Medikamente, die falsche Ernährung, Krankheiten wie Parkinson, Querschnittslähmung oder Diabetes. Die exakte Ursache ist aber leider häufig nicht genau zuzuordnen. Die zweite Art kommt zustande wenn das leeren des Darms gestört wird. Dies kommt vor wenn Mann oder auch Frau den Stuhlgang ganz gleich ob bewusst oder unbewusst zurückhält. Die Folge ist das die Exkremente im Darm verhärtet werden und den Stuhlgang qualvol und schwierig machen. Der Teufelskreis hier ist, dass vergrößerte Hämorrhoiden oft auch für das Zurückhalten des Stuhlganges verantwortlich sind.

 

  • zu starkes Pressen / Nachpressen beim Stuhlgang bei zu hartem Stuhl.

Wenn du dir häufiger die Frage stellst „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ solltest du dich erst mal fragen ob du auf der Toilette regelmäßig presst, denn auch das erhöht das Risiko für Hämorriden. Der Grund ist das auf die Gefäße hoher Druck ausgeübt wird auch auf das Gewebe im Bereich des Bauches und Darms. Gerade Menschen im höheren Alter sind davon häufig betroffen, bei diesen Menschen verliert das Bindegewebe an Festigkeit. Es ist aber auch möglich dass sich solchen Schwellungen auch bei jüngeren Menschen bilden.

Anatomie des Enddarms

Hämorrhoiden befinden sich unterhalb der Schleimhaut des Analkanals im Bereich des Enddarms kurz vor dem Darmausgang. Die Blutgefäße bilden zusammen mit dem Bindegewebe ein Gefäßpolster (hämorrhoidaler Schwellkörper). Dieses Gefäßpolster (Corpus cavernosum recti) hat – zusammen mit dem Schließmuskel (After)  – die Funktion, den Anus gegenüber dem Mastdarm abzudichten.

Anatomie des EnddarmsHämorrhoiden sind krampfaderartige Erweiterung der Venen im hämorrhoidalen Schwellkörper. In der Folge vergrößert sich dieser Schwellkörper und der Feinschluss des Afters ist gestört. Ist jedoch der Feinschluss des Afters gestört, kann Feuchtigkeit und Schleim aus dem Enddarm auf die Afterhaut gelangen. Anzeichen einer Hämorrhoidal-Erkrankung ist ein leichtes Gefühl von Nässe, welches bei Fortschreiten der Erkrankung stetig zunimmt. 

Das After und die Afterhaut sind in diesem Krankheitsstadium permanent mit Feuchtigkeit und Schleim aus dem Enddarm benetzt. Die sensible Afterhaut und der After reagieren darauf mit ersten Reizungen, begleitet von gelegentlichem Jucken. Die Beschwerden steigern sich im Verlauf der Krankheit: permanentes Jucken, dann kommt Wundsein und Brennen hinzu. Häufig entwickelt sich ein chronischer Hautausschlag.

Durch starkes Pressen beim Stuhlgang können die Hämorrhoiden einreißen und bluten, im Stuhl ist dann Blut sichtbar. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten (Stadium II bis IV) treten die Hämorrhoiden nicht nur beim Stuhlgang aus dem After aus, sondern permanent (sog. Aftervorfall).

Die Ursache Nummer 1 von Hämorrhoiden

Die eigentliche Ursache für Hämorrhoiden ist meist in einem falschen Stuhlverhalten in Verbindung mit einer ballaststoffarmen Ernährung und/oder einer  chronischen Verstopfung zu finden. Zu starkes Pressen beim Stuhlgang bei zu hartem Stuhl oder Verstopfungen, sowie das sog. „Nachpressen“ verursachen einen zu starken Innendruck auf die Wände der empfindlichen Gefäße (Adern) im hämorrhoidalen Schwellkörper. Die Adern weiten sich zu stark und erschlaffen auf Dauer. In der Folge ist der Feinschluss des Afters ist nicht mehr gewährleistet.

Weitere Ursachen für die Entstehung von Hämorrhoiden können sein:

  • langfristiger Gebrauch von Abführmitteln

Abführmittel sorgen dafür dass die Darmausscheidung flüssiger und weicher wird, dadurch muss der After weniger arbeiten, was nicht förderlich ist. Das fehlende Training sorgt dafür dass sich der Schließmuskel stetig degeneriert. Er verengt sich und schrumpft, das Ergebnis: Blut fließt schlechter ab und es bilden sich einfacher Hämorrhoiden Knoten. „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ also nun bei längeren Gebrauch von Abführmitteln? Dieser Abschnitt hat dir dies erklärt.

  • ungewohnte körperliche Anstrengung

„Wie entstehen Hämorrhoiden?“ gerade wenn es um das Thema ungewohnte körperliche Anstrengung geht? Ist dein Körper nicht an körperliche schwere oder harte Arbeit gewohnt, kann es vorkommen dass diese Umstellung der Entstehung von Hämorrhoiden hilft.

  • zu hoher Kaffeegenuss oder Alkoholgenuss

Alkohol und Kaffee sind ein weiterer Faktor für Hämorrhoiden, beides begünstigt den Wachstum des Schwellkörpers. Wenn du dich also fragst, „Wie entstehen Hämorrhoiden?“ dann sei dir sicher Alkohol begünstigt die Entstehung definitiv.

  • scharfe Gewürze

Scharfe Gewürze sind förderlich bei der Entwicklung von Hämorrhoiden, sind sie also anfällig für Hämorrhoiden, versuchen sie scharfes essen zu vermeiden. 

  • Übergewicht

„Wie entstehen Hämorrhoiden?“ Speziell auf das Gebiet Übergewicht bezogen. Ein weiterer Faktor für Hämorrhoiden ist das Gewicht. Ist Mann oder Frau Übergewichtig, wird der Beckenboden belastet, und auch dessen Halteapparat. Auf dem Enddarm wird das zusätzliche Gewicht gedrückt, was die Blutzirkulation hindert. Das hat zur Folge dass sich die Hämorrhoidenpolster vergrößern und Beschwerden wie Brennen, Nässen, Jucken und wunder Haut am Afterausgang.

  • zu wenig Bewegung

Neben den oben bereits genannten Faktoren für Hämorrhoiden-Entwicklung ist die mangelnde Bewegung, oder besser gesagt der Bewegungsmangel ein weiterer wichtiger Risikofaktor, der nicht zu unterschätzen ist. Die fehlende Bewegung führt nicht nur zu einer schlechteren Durchblutung im gesamten Körper welche viele Krankheiten dabei helfen sich auszubreiten. Sondern es führt auch dazu dass Blutstauungen in den Geflechten des Enddarms auftreten. Das hat zur Folge dass der Afterkanal stärker verengt wird, und der Stuhl die Schwellungen nach unten drückt. Bewegungsmangel begünstigt des Weiteren die chronische Darmträgheit. Die Funktionen des Darms hängen mit genug Muskelaktivität und Spannkraft der Bauchdecken ab. Wie oben bereits erwähnt begünstigt Übergewicht die Entwicklung von Hämorrhoiden, und da Bewegungsmangel einer der Hauptgründe für Übergewicht ist, ist die Folge ganz Logisch. Die Frage noch einmal kurz beantwortet: Wie entstehen Hämorriden? Ein sehr wichtiger Teil ist der Teil der Bewegung, je weniger Bewegung desto mehr Gefahr für die Entwicklung von Hämorrhoiden ist gegeben.

 

  • zu langes Sitzen bzw. sitzende Tätigkeit

Das sorgt dafür dass der Darm träge wird, empfindliche Menschen neigen in diesen Fällen oft zu Verstopfung. Verstopfung führt wie bereits bekannt beim Besuch in der Toilette zu starkem Pressen, was wiederum die Hämorrhoidalpolster reizt und ein gutes Umfeld für Beschwerden in diesem Bereich macht.

Es kommt häufig vor dass Frau während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt selbst Hämorrhoiden bekommt. Im Analbereich können dann Juckreiz und Brennen vorkommen. Der Grund weswegen Hämorrhoiden verhäuft während der Schwangerschaft auftreten ist weil sich bereits vorhandene eventuell unbemerkte Hämorrhoiden während dieser Zeit ausweiten. Die Anfälligkeit von Frauen was Hämorrhoiden während der Schwangerschaft betrifft ist mit hormonellen Faktoren begründet. Diese bewirken nämlich eine Erweiterung der Blutgefäße. Ein weiterer Grund ist außerdem dass das Bindegewebe bei Schwangeren elastischer wird, was Hämorrhoiden währen der Schwangerschaft begünstigen. Wie entstehen Hämorrhoiden während der Schwangerschaft? Ich hoffe dieser Absatz konnte ihnen diese Frage beantworten. Im nächsten gehe ich noch ein wenig näher darauf ein.

Im Bereich des Bauches wird während der Schwangerschaft ein immer höherer Druck ausgeübt, dieser Druck wirkt sich auf die Muskulatur im Beckenboden aus und auch auf den Schließmuskel. Juckreiz und Bluten werden von Hämorrhoiden während der Schwangerschaft je nach Schweregrad ausgelöst. Der Stuhlgang verursacht dann oft Schmerzen und es treten auch öfter Blutungen in dem Bereich auf. Es ist auch nicht unüblich dass eine Art Druckgefühl auftaucht, ein unschönes Brennen oder ein schleimiges Sekret am After.

 

Wie werden Hämorrhoiden diagnostiziert?

Da es bei den Hämorrhoiden verschiedene Stufen bzw. Gradanzahlen gibt, sind die Diagnosen bzw. die Methoden auch unterschiedlich. Bei einigen Stufen kann man sehr schnell und auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um Hämorrhoiden in z.B. im ersten Grad handelt.

  • Hämorrhoiden 1. Grades kann der Arzt nur mit einem Afterspiegel feststellen. Eine Untersuchung durch Abtasten (Palpation; s.u.) ist bei diesem Krankheitsgrad ungeeignet, da die in diesem Krankheitsstadium noch sehr weichen Hämorrhoiden durch das vergrößerte Hämorrhoidalpolster nicht erspürt werden können.
  • Hämorrhoiden 2. bis 4. Grades sind vom Spezialisten in der Regel mit einem Blick auf den After zu erkennen. Durch Austastung (Palpation; s. u) des Enddarms wird die Diagnose untermauert. Gleiches gilt für eine Hämorrhoidalthrombose oder ein Aftervorfall (siehe auch Krankheitsbilder).

Diagnose von HämorrhoidenHämorrhoiden 2. bis 4. Grades sind durch den Spezialisten auf den ersten Blick erkennbar. Weitaus schwieriger ist es Hämorrhoiden 1. Grades, also Hämorrhoiden im Anfangsstadium, zu erkennen. Doch was verbirgt sich hinter den med. Begriffen wie „Digitale rektale Untersuchung“, „Proktoskopie“, „Rektoskopie“ und „Koloskopie“?

Typische Hämorrhoiden Beschwerden (siehe Symptome) beruhen meist auf einer Erkrankung des Enddarms. Sie können jedoch auch durch Krankheitsprozesse im Mastdarms hervorgerufen werden. Es bedarf daher – unabhängig vom Hämorrhoiden Grad oder den Beschwerden – immer einer kompletten Untersuchung des Enddarms, um andere Krankheitsursachen (etwa ein Analkarzinom oder ein  Darmkrebs, die ähnliche Symptome wie Hämorrhoiden aufweisen können) sicher auszuschließen. Die erforderlichen Untersuchungen umfassen die Spiegelung des Enddarms (Rektoskopie; s.u.) und des Dickdarms (Koloskopie; s.u.). Der Patient sollte auf diese weiterführenden Untersuchungen bestehen, denn häufig wird in der Praxis aus Zeitgründen auf diese Untersuchungen verzichtet (und ggf. ein Darmkrebs oder Analkarzinom nicht frühzeitig erkannt).

Übersicht der Diagnoseverfahren

Palpation

Die Palpation zählt in der Medizin zu den körperlichen Untersuchungen. Man versteht darunter das Abtasten der Körperoberfläche oder das Austasten von Körperöffnungen mittelsdessen eine Diagnose vorab getroffen werden kann. Der untersuchende Arzt kann so auf sehr einfache Weise u.a. die Schmerzempfindlichkeit, Elastizität, Konsistenz und abnorme Veränderungen (z.B. Knoten oder Verdickungen) an Körperregionen oder Organen feststellen. Mit der Palpation lassen sich nicht zwar nicht alle krankhaften Veränderungen erkennen (geringe Spezifität und Sensitivität), die Untersuchung gibt dem Arzt aber eine erste Orientierung für evtl. weiter erforderliche Untersuchungen.

Die Palpation des Enddarmbereichs bezeichnet man als „Digitale rektale Untersuchung (DRU)“: Hierunter versteht man die Untersuchung des Mastdarms (Rektum) mit dem Finger (lat. digitus). Bei Verdacht auf ein Hämorrhoidalleiden ist die Tastuntersuchung ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung und Diagnostizierung. Der Arzt kann so für den Patienten vollkommen schmerzlos den Enddarm auf ein Hämorrhoidalleiden untersuchen. Der Begriff Palpation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „streicheln“. Die Palpation zählt (wie die Inspektion, die Perkussion und die Auskultation) zu den „Körperlichen Untersuchungen“

Proktoskopie

Unter einer Proktoskopie versteht der Mediziner eine Spiegelung des Enddarms (d.h. des ca. 2,5 bis 4 cm langen Analkanals). Die Untersuchung erfolgt mit einem sog. (starren) Proktoskop, einem Untersuchungsgerät mit etwa 2 Zentimeter Durchmesser und etwa 10 bis 15 Zentimeter Länge. Die Untersuchung des Patienten erfolgt normalerweise auf einem speziellen Rektoskopietisch, auf dem der Patient – auf den Knie und den Ellenbogen gestützt – eine Position einnimmt, die den Ärzten optimale Untersuchungsbedingungen bieten und eine Diagnose einfacher machen. Die Untersuchung kann jedoch auch in Linksseitenlage oder in der sog. Steinschnittlage erfolgen.

Im Vorfeld der Proktoskopie muss der Mastdarm entleert werden, um die Inspektion nicht durch Darminhalt zu behindern. Das geschieht entweder auf natürliche Weise oder mit Hilfe eines Abführmittels. Bei der proktoskopischen Untersuchung wird das Instrument in voller Länge in das Rektum eingeführt und unter Sicht verschoben. Damit der Arzt gute Sicht, auf die zu untersuchenden Gebiete hat, wird der Darm mittels Luftinsufflation erweitert (d.h. durch Einblasen von Luft). Falls ein Befund vorliegt können ggf. Gewebeproben (Biopsien) entnommen oder die Hämorrhoiden direkt  behandelt werden.

Die eigentliche Untersuchung und anschließende Diagnose dauert ca. 5 bis 10 Minuten. Sie wird von den Patienten häufig als unangenehm empfunden, ist aber in der Regel schmerzlos.

Rektoskopie

Unter einer Rektoskopie versteht man die Spiegelung des Mastdarms (Rektum). Der Mastdarm ist der ca. 12 – 15 cm Abschnitt des Enddarms, der nach innen auf den Analkanal folgt (s. oben Proktoskopie). Ähnlich der Proktoskopie verwendet der Arzt zur Untersuchung ein (starres) ca. 20-30 cm langes Metallrohr (das Rektoskop) mit einem Durchmesser von 1,5 – 2 cm. Teilweise werden auch flexible Endoskope eingesetzt.

Damit der zu untersuchende Darmabschnitt hinreichend exakt diagnostiziert werden kann, wird der Darm auch hier durch Luftinsufflation erweitert. Auch bei der Rektoskopie können bei einem Befund ggf. Gewebeproben (Biopsien) entnommen oder die Hämorrhoiden gleich behandelt werden. Vor der eigentlichen Untersuchung wird der Enddarm mittels eines Einlaufs gereinigt. Wie bei der Proktoskopie wird der Patient zur Untersuchung in die Knie-Ellenbogen-Lage oder in der Seitenlage gebracht.

Koloskopie

Unter einer Koloskopie versteht der Mediziner die Spiegelung des gesamten Dickdarms. Die Untersuchung kann für den Patienten schmerzhaft sein und wird daher nicht sonderlich oft für die Diagnose bzw. Untersuchung eingesetzt. Falls andere Diagnosemöglichkeiten nicht durchführbar sind, muss zwangsweise auf die Koloskopie zurückgegriffen werden.

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